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Most Wanted

Heiß begehrt. Jobs fürs Leben gibt es in der IT so einige. Wir stellen drei Beispiele vor, die besonders zukunftssicher sind.

Der Attraktive


Data Scientist


Alternative Bezeichnungen:

Data Artist, Data Visualizer, Data Engineer

Relevanz: Für die Universität Harvard ist das der „attraktivste Beruf des 21. Jahrhunderts“. Kein Wunder: Daten haben enormen Wert – und wachsen exponentiell an. Laut Statista wurden 2018 weltweit 33 Zettabyte – also 33 Milliarden Terabyte – an Daten generiert, 2025 sollen es 175 sein. War es in den Neunzi- gern noch Thema, wie man überhaupt zu Da- ten kommt, kämpfen Firmen längst damit, die relevanten Informationen herauszufiltern und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Aufgabengebiet: Data Scientists kümmern sich darum, die Datenflut, die mit Big Data ein- hergeht, in den Griff zu bekommen. Sie führen unterschiedliche Datenquellen zusammen, ler- nen sie zu verstehen und entwickeln Ideen, wie man sie nutzen kann, etwa fürs Marketing oder für Automatisierungsprozesse.

Nötige Skills: Umfangreiches Wissen zu Ma- thematik, Statistik, Programmierung, System- architektur und Business-Intelligence-Appli- kationen sowie die Fähigkeit, Korrelationen zu erkennen und daraus weitere Schritte abzulei- ten.

Das Tolle am Beruf: Dass man sich vieles selbst erarbeitet und tiefes Wissen über das Unternehmen erlangt – und sich kreativ ein- bringt.

Der Seriöse


Chief Information Security Officer


Alternative Bezeichnungen:

IT Security Specialist, Security Analyst

Relevanz: Jedes Unternehmen benötigt Da- tenschutzexperten, die Nachfrage ist enorm. Firmen mussten ihre Systeme schon vor der Datenschutzgrundverordnung schützen. Seit ihrer Umsetzung im April 2018 haften sie je- doch bei Verstößen dafür und müssen weitere Auflagen einhalten. Effektive Sicherheitsmaß- nahmen und eine lückenlose Dokumentation darüber, wie die Daten verarbeitet wurden, sind wichtiger denn je.

Aufgabengebiet: Ein Chief Information Securi- ty Officer verantwortet die Datensicherheit im Unternehmen. Im Einklang mit den geschäftli- chen Zielen der Firma erarbeitet diese Person eine IT-Security-Strategie. Wichtig dabei: Die Sicherheitsvorkehrungen sollten die Agilität der anderen Geschäftsprozesse nicht beein- trächtigen.

Nötige Skills: Fundierte Kenntnisse über di- verse Sicherheitstechnologien, Programmie- rung und Systemadministration sowie im Be- reich Compliance, um die Vorgaben auf regu- lativer Ebene einzuhalten.

Das Tolle am Beruf: Dass es eine hochrangige und verantwortungsvolle Position ist, die auch entsprechend vergütet wird.

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Der Kreative


KI Developer


Alternative Bezeichnungen:

AI-Specialist, AI-Engineer

Relevanz: Seit 2010 erleben wir einen richti- gen KI-Boom. Unter künstliche Intelligenz bzw. „Artificial Intelligence“ fallen viele Tech- nologien, etwa Sprach- und Mustererkennung oder Machine Learning und Deep Learning, die völlig neue Berufsfelder entstehen haben lassen. Maschinen können nicht nur Entschei- dungen aufgrund von Daten treffen, sie kom- ponieren auch Musikstücke oder analysieren Muttermale besser als der durchschnittliche Mediziner.

Aufgabengebiet: Damit die Software lernfähig ist, muss jemand sie entsprechend program- mieren: Eine spannende Spielwiese für Kreati- ve! KI-Anwendungen finden sich in vielen Branchen, entsprechend facettenreich sind die Aufgabenstellungen. Die Entwicklung ist meist Teamarbeit, bei der jedes Mitglied spezi- fisches Know-how einbringt.

Nötige Skills: Zusätzlich zu ausgeprägten ma- thematischen Fähigkeiten und Programmier- künsten ist hier gute Kommunikation gefragt, um die hochkomplexen Themen, etwa Algo- rithmen, verständlich erklären zu können.

Das Tolle am Beruf: Dass man vielfach völlig neue Anwendungen schaffen kann, die dem Fortschritt und der Gesellschaft zugutekom- men.

Ein Jobwechsel sollte kein Rückschritt sein. Nach Möglichkeit sollte man sich verbessern.