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Bachelorstudierende siegen bei Hackathon

Trio im zweiten Semester überzeugte internationale Expertenjury.

Die Automotive Computing Studierenden Alina Kuttler, Simon Krög und Lukas Rogl (am Foto rechts oben, v. l.) haben den Vehicle Data Hacka- thon von SCOTT, kurz für Secure COnnected Trustable Things, für sich entschieden.

SCOTT ist ein EU-Projekt, in dem internationale Partner aus Industrie und Forschung zusammenarbeiten, um Vertrauen in das Internet der Dinge aufzubauen. Ziel des Hackathons war, neue innovative Services zu konzi- pieren und zu entwickeln, die von SCOTT bereitgestellte Fahrzeugdaten nutzen. Teilnehmen durften Schulen, Hochschulen sowie Klein- und Mittelbetriebe.

Rogl, Kuttler und Krög, die oft gemeinsam lernen und Projekte entwickeln, ließen es sich nicht zweimal sagen, auch mitzumachen, als Automotive Computing Studiengangsleiter Gerald Ostermayer auf den Wettbewerb aufmerksam machte.

„Challenge accepted“ hieß es, auch wenn nur ein Monat Zeit war, die Idee auszuarbeiten und Daten zu analysieren. Die größte Herausforderung da- bei: „Aus unseren vielen Ideen eine auszuwählen“, so Rogl.

Wofür die Studierenden die Daten wie Geschwindigkeit, GPS-Koordina- ten, Lenkradeinschlagswinkel, Motortemperatur usw. nutzten? Für soge- nanntes Infrastructure Mapping, um so den Verkehr sicherer, umwelt- schonender und flüssiger zu gestalten.

Was es damit auf sich hat, erklärt Rogl so: „Unser Ansatz ist eine Daten- bank, in der Fahrzeugdaten gesammelt und so verarbeitet werden, dass sie aussagekräftige Vorhersagen über den Zustand des Fahrzeugs oder der Fahrumgebung erlauben. So dass der Fahrer vor gefährlichen Bedin- gungen gewarnt wird, z. B. vor scharfen Kurven oder starkem Gefälle. Oder die Rot-Grün-Phasen bei Kreuzungen so optimierbar sind, dass Staus, Unfälle und der Spritverbrauch reduziert werden.“

Damit kamen die Studierenden unter die Top 3 und die finale Runde, bei der die Idee via Videotelefonkonferenz der Jury aus 12 internationalen Unternehmen und Hochschulen präsentiert wurde.

Im Finale überzeugten die drei einmal mehr. Über ihren Sieg, der ihnen 1.250 Euro und die Möglichkeit zur Weiterarbeit an ihrer Idee mit Expert- Innen aus der Jury einbrachte, sagen die Studierenden: „Es war eine tolle Erfahrung und machte uns echt Spaß.“

Preis für digitale Bilderbücher, die Kindern Angst vor der OP nehmen

Foto: FH OÖ

Wie kann man Kinder am besten über eine Narkose aufklären und dabei ihre Sorgen und Ängste abbauen? Interaktive digitale Bilderbücher, die in einem Studienprojekt des Bachelorstudiengangs Kommunikation, Wis- sen, Medien mit dem Kepleruniversitätsklinikum Linz entstanden sind, helfen dabei.

Im Juni wurde das Projekt von der Gesellschaft für Pädagogik, Informati- on und Medien e. V. mit dem Comenius EduMedia Siegel ausgezeichnet. Die Freude des Studierendenteams – Corinna Hartl, Sophie Sollmann, Catharina Schweighofer, Tina Pacher, Michael Doppringer, Elisabeth May- er-Exner und Dorothea Wenzel, alle mittlerweile AbsolventInnen – war groß.

Stellvertretend für sie nahm Projektcoach, FH-Professorin Dr. Tanja Ja- din, den Preis in Berlin entgegen.