Berufspraktikum: Der X-Faktor im Karriere-Dschungel

Höhenflug für Sophia in Brisbane. Foto: privat

Raus aus dem Studium, rein in den Traumjob: Das ist für viele unserer Bachelorstudierenden Realität, dank der vielen Vorteile des Praktikums.

Wenn sich heuer bei Hagenbergs FH>>next wieder über 140 Unterneh- men einstellen, haben sie auch Praktikumsplätze mit im Gepäck. Denn sie wissen, dass sie damit Nachwuchstalente schon während des Studi- ums für sich begeistern können. Von den damit verbundenen Möglichkei- ten profitieren auch die PraktikantInnen – und das in vielerlei Hinsicht, wie uns sechs unserer Bachelorstudierenden bzw. -absolventInnen, die kürzlich ihr Praktikum machten, erzählten.

Löse echte Probleme

Für Sophia Nunner war das der beste Grund, ihr Praktikum in Brisbane, Australien, zu absolvieren! Die Hardware-Software-Design Studentin ar- beitete an einem Projekt bei CSIRO, Australiens staatlicher Behörde für wissenschaftliche und industrielle Forschung, mit. Dabei soll die Zugkraft eines herkömmlichen „Kites“ (Drachens) zur Energiegewinnung genutzt werden.

Werte Deinen Lebenslauf auf

Die Mobile Computing Studenten Paul Schmutz und Simon Angerbauer arbeiteten als Android- bzw. iOS-Entwickler, und zwar bei Runtastic. Das

auf die Entwicklung von Soft- und Hardwareprodukten im Fitnessbereich spezialisierte Unternehmen wurde von Hagenberg-Absolventen gegrün- det und 2015 von Adidas für 220 Mio. Euro übernommen. Es zählt über 280 Mio. App-Downloads und rund 150 Mio. registrierte NutzerInnen. Kein Nachteil, ein Praktikum in einem solchen Erfolgsunternehmen im CV anführen zu können, oder?

Lerne andere Kulturen kennen

Daniel Pühringer genoss in seinem Praktikum nicht nur die spanische Kü- che. Der Kommunikation, Wissen, Medien Student lernte als Frontend In- tern bei Dynatrace in Barcelona den Büroalltag mit 17 Nationen schätzen. Ein Leichtes im aus Linz stammenden Software-Intelligence-Unterneh- men, das Niederlassungen in den USA, Kanada, Lateinamerika, Afrika, im Asien-Pazifik-Raum sowie in diversen europäischen Ländern hat. Für Da- niel ist klar: Wer in einem international ausgerichteten Unternehmen ar- beiten möchte, sollte andere Länder und Unternehmenskulturen kennen- lernen.

Arbeite an neuen Gadgets mit

Peter Haas ging nach Zürich zu Magic Leap, einem US-Unternehmen für Head-Mounted Displays und Mixed-Reality-Technologien. Dort hatte der Software Engineering Student die Chance, in der Anwendungsentwick- lung am neuen Augmented-Reality-Device Magic Leap One mitzuarbei- ten – dem „Next Big Thing“, das die Technologie für alle zugänglicher und attraktiver machen soll. Im Fokus von Peters Arbeit standen Game Engi- nes und das Applikationsframework von Magic Leap.

Erhalte Einblick ins künftige Arbeitsumfeld

So war es für Bernhard Pranz, als er bei Bechtle in Wien, dem im E-Com- merce Bereich europaweit führenden IT-Systemhaus, arbeitete. „Die in- ternen Prozesse und Kundenprojekte in der Realität zu sehen und daran mitwirken zu können, machte mein Praktikum zu einer lohnenswerten Er- fahrung“, sagt der Mobile Computing Student.

Perfektioniere deine Teamwork-Skills

Marko Bliznac arbeitete für die mobile Agentur Dribba in Barcelona. Trotz des Ortswechsels fühlte sich der Mobile Computing Student dort schnell wie zuhause. Offenheit und Hilfsbereitschaft waren im jungen Team ge- nauso selbstverständlich wie das gemeinsame Mittagessen. Tja, beim Essen kommen die Leute tatsächlich zusammen!

Paul und Simon als doppelte Gewinner: mit Runtastic auch beim Adidas Run For The Oceans.

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Nein, nicht Londons Gherkin … Daniel macht Pause vom Dynatrace-Büro in Bar- celonas Torre Glòries. Foto: privat

Neue Einblicke für Peter in Zürich

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Bernhard in Wien beim IT-Systemhaus Bechtle. Foto: privat

Sieben ist seine Zahl: Im Sechserteam von Dribba fühlte sich Marko (2. v. l.) wohl.

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