Zwei Wege, eine Wahl!

Am FH OÖ Campus Steyr gibt es die Möglichkeit, Vollzeit oder berufsbegleitend zu studieren. Welche Vorteile jede dieser Studienformen hat, verraten Studierende und Vortra- gende aus der Praxis …


Drei Stimmen PRO Vollzeit

Foto: privat

Foto: privat

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Herbert Jodlbauer

Studiengangsleiter Produktion und Management

Bei einem Vollzeitstudium können sich die Studierenden in erster Li- nie auf das Studium konzentrieren und haben zusätzlich Zeit für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Diese Entwicklung macht sich besonders bemerkbar, wenn der Studierende nach einem freiwilligen Auslands- semester als reifere und selbstän- digere Persönlichkeit zurückkehrt. Mein Tipp: Wenn es sich finanziell ausgeht, würde ich Vollzeit ganz klar empfehlen. Das Studium in Mindeststudienzeit zu absolvieren und sich danach auf den Beruf zu konzentrieren ist sicher vorteilhaf- ter als ein sich hinziehendes Studium.

Phillipp Kunert

Student und Jahrgangssprecher Pro- zessmanagement und Business In- telligence

Ein berufsbegleitendes Studium war für mich keine Option, da es mir wichtig war, mich wirklich aus- schließlich aufs Studium konzen- trieren zu können, ohne auch noch der Arbeit verpflichtet zu sein. Bei einem Vollzeitstudium hat man mehr Zeit, die man fürs Studium aufwenden kann, dadurch lässt sich alles leichter einteilen. Ein wei- terer Vorteil ist, dass man beruflich noch nicht gebunden ist. Man hat so nach dem Studium alle Mög- lichkeiten und kann sich am Job- markt orientieren. Außerdem ver- bringt man viel Zeit mit seinen Stu- dienkollegInnen, wodurch sich eine gute Gemeinschaft bildet.

Phillipp Domenig

Absolvent Global Sales and Marke- ting und ehemaliger ÖH-Vorsitzender

Neben meinem Vollzeitstudium habe ich mich zusätzlich als Studi- engangsvertreter und ÖH-Cam- pus-Referent am Campus Steyr engagiert. Dabei konnte ich die An- liegen der Studierenden nach au- ßen und innen vertreten, Events or- ganisieren oder in Meetings FH-OÖ übergreifend aktuelle Themen dis- kutieren. Dass ich durch mein En- gagement ein Stipendium von der HULT University in London bekom- men habe und nun ein Jahr dort studieren kann, sehe ich als eine große Bereicherung, um mich in persönlicher, fachlicher und sozia- ler Hinsicht weiterentwickeln zu können. Es bleibt spannend!

Drei Stimmen PRO berufsbegleitend

Foto: privat

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Andreas Auinger

Studiengangsleiter Digital Business Management

Berufsbegleitend Studierende sind tendenziell fokussierter in ihrem Studium – aufgrund der Doppelbe- lastung wird ein klarer Schwer- punkt auf die Durchführung des Studiums gelegt. Die Studierenden haben meist auch schon viel Pra- xiserfahrung und bringen diese in den Hörsaal ein. Sie verstehen und interpretieren sowohl theoretische Modelle als auch Fallbeispiele ra- scher und tiefgründiger. Als Studi- engangsleiter würde ich eine Be- rufstätigkeit zwischen 20 und 32 Wochenstunden empfehlen.

Anna Brunner

Studentin Controlling, Rechnungswe- sen und Finanzmanagement und Mutter

Ein berufsbegleitendes Studium lässt sich gut mit Beruf und/oder Familie kombinieren. Ich habe zwei Söhne im Alter von einem Jahr und drei Jahren, weshalb ein Vollzeit- studium für mich keine Option ge- wesen wäre. Lehrveranstaltungen wurden abends, Freitagnachmittag, samstags sowie geblockt angebo- ten. Auch E-Learning-Tools unter- stützen mich sehr beim flexiblen Lernen. Es war eine sehr gute Möglichkeit für mich, mich wäh- rend der Karenzzeit weiterzubilden und mich beruflich umzuorientieren.

Marcel Braumann

Director Global Human Resources TGW

Berufsbegleitend Studierende der Steyrer Fakultät für Wirtschaft und Management und TGW-Mitarbei- terInnen kommen während ihrer Ausbildung in Kontakt mit neuen Methoden, die sie in ihre Arbeit bei uns einbringen können. In unter- schiedlichen Bereichen arbeiten sie mit ihrem theoretischen und praktischen Wissen an innovativen Lösungen und Technologien. Häu- fig ergeben sich durch ein Studium auch zusätzliche Weiterentwick- lungs- bzw. Karrieremöglichkeiten bei TGW.