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Anleger schätzen das „All-in-Konzept“ der WertSecure- Geschäftsführer Julia Holzinger und Harald Kitzberger

WertSecure schafft leistbares Wohnen

Ethisch zu investieren, liegt für Anleger voll im Trend. Besonders gut eignet sich dafür das nachhaltige Bauherrenmodell, worauf die Immobilienprofis von WertSecure bauen.

Was ist ein Bauherrenmodell

Es wurde vom Gesetzgeber geschaffen, um den Einsatz von privatem Kapital im Wohnbau zu forcieren. Mithilfe von Privatinvestoren werden bereits bebaute Flächen sinnvoll erweitert. Anleger erwerben vor Baubeginn Anteile an einer Immobilie und sind damit rechtlich gesehen Bauherren. WertSecure entwickelt, vermarktet und realisiert für sie.

WertSecure steht für die Schaffung leistba- ren Wohnraums für Mietinteressenten mit- hilfe privaten Kapitals. Die geschäftsführen- den Gesellschafter Mag. Julia Holzinger und Mag. Harald Kitzberger haben sich mit ihrem Team auf das Bauherrenmodell spe- zialisiert. Im „All-in-Konzept“ entwickeln, vermarkten und realisieren sie für private Investoren.


250 Wohnungen bis 2023

Die Experten für nachhaltigen Wohnbau schaffen 250 leistbare Mietwohnungen in Wien und Linz. Das Investitionsvolumen be- trägt rund 80 Millionen Euro. „Wir bieten dabei das Instrument des Bauherrenmo- dells und immobilisieren so die Werte unse- rer Kunden, die als Investoren beteiligt sind“, sagt Kitzberger.


Ethisch investieren

Der Nutzen für Anleger liegt in den Förde- rungen und Steuerbegünstigungen, wie etwa einer reduzierten Abschreibdauer von nur 15 Jahren. Und nach der Fertigstellung natürlich in den Mieteinnahmen. Die Mieter profitieren von einer ökologischen Bauweise mit hochwertigen Materialien. Trotzdem ist die Miete um rund ein Viertel günstiger als bei freifinanziertem Wohnraum. „Unseren Anlegern ist der ethische Ansatz der Inves-

tition zunehmend wichtig“, so Holzinger. „Wir von WertSecure nutzen vorhandene Objekte. Uns geht es um städtische Nach- verdichtung statt ums Zubetonieren freier Flächen.“ Hohe Dämmwerte, niedrige Be- triebskosten und qualitätsvolle Materialien sichern eine hohe und leistbare Wohnquali- tät. „Das macht unser Modell für Anleger so interessant. Sie profitieren mit gutem Ge- wissen“, ergänzt Kitzberger.


Neue Projekte in der Pipeline

Mitte September erfolgte die Gleichenfeier für ein Projekt in Wien, Breitenfurter Straße, mit 27 Wohnungen. In der Angeligasse im 10. Bezirk entstehen 19 Wohnungen und 27 Wohnungen in Linz, Andreas-Hofer-Straße mit Baustart im Frühjahr 2021.



Verzug oder Verhängnis: Wer haftet für die Corona- Verspätung am Bau?

Covid-19 hat die Bauwirtschaft hart getroffen: Nicht nur die anfänglichen Baustopps haben Bauzeiten und -kosten erhöht.

Die erschwerten Begleitumstände wie etwa: Einhaltung der Schutzvorschriften, Einreisebeschränkungen, Verzögerungen in der Lieferkette, Effizienzverluste u. dgl. ha- ben Baubudgets gewaltig strapaziert. Die gesamten Folgekosten dieser Verzögerun- gen sind noch kaum abschätzbar, aber die Frage, wer für den Covid-19-Schaden zu haften hat, stellt sich bereits jetzt.


Was wurde vereinbart?

Entscheidend für die ewige Frage „Wer zahlt’s“ ist, was die Parteien vertraglich ver- einbart haben. Wurde die Gefahrtragung im Falle einer Pandemie geregelt? Wen sollte das Risiko einer Pandemie treffen? Den Werkbesteller (Bauherrn)? Den Werkunter- nehmer? Oder beide? Vielfach findet sich in den Verträgen (oder in Allgemeinen Ge- schäftsbedingungen) keine explizite Rege- lung zur „Pandemie“, sondern nur eine Stan- dardklausel für „unabwendbare Ereignisse“ bzw Fälle „höherer Gewalt“. Als solche kann auch die Pandemie verstanden werden.


Was gilt, wenn nichts Konkretes vereinbart wurde?

Wurde im Vertrag keine ausdrückliche Re- gelung zur Pandemie getroffen und fehlen auch Bestimmungen zur höheren Gewalt, gilt entweder (nur) das Allgemeine Bürger- liche Gesetzbuch (ABGB) oder eine ÖNORM (zum Beispiel ÖNORM B 2110 oder B 2118) – vorausgesetzt, deren Anwendung wurde vereinbart. Wurde Letzteres versäumt, bleibt es beim guten alten ABGB, wonach das Risiko der Pandemie tendenziell der Sphäre des Werkunternehmers zugerech- net wird. Die nachteiligen wirtschaftlichen Folgen (vor allem die Verzugsfolgen) sind daher in solchen Konstellationen zumeist vom Werkunternehmer zu tragen. Anderes kann gelten, wenn der Vertrag die gesetzli- che Risikozuweisung grundsätzlich abgeän- dert hat (etwa auch in Allgemeinen Ge-

schäftsbedingungen). Wurde die ÖNORM B 2110 oder B 2118 vereinbart, greift eine weitreichende Risikoverschiebung Platz: Die Zurechnung von unvorhersehbaren / unab- wendbaren Ereignissen ist in weitem Um- fang in die Sphäre des Auftraggebers (= Werkbesteller, Bauherr) verlagert. Diesfalls ist die Covid-Verspätung kein Verzug des Werkunternehmers, sondern das Verhäng- nis des Bauherrn, dessen Folgen er allein zu tragen hat.


Was bringt die Zukunft?

Man muss kein Prophet sein, um überall dort, wo die Covid-19-bedingten Verzöge- rungen hohe Schäden verursachen (Bauver- zögerungen, Pönalen, Nicht-Einhaltung von Fertigstellungsterminen), vermehrt Baupro- zesse (oder gar Insolvenzen) vorherzusa- gen. Keiner der Beteiligten wird im Vorfeld zugestehen, dass das Risiko der „Seuche“ – wie es in § 1104 ABGB heißt – in seine Sphäre fällt. Unter dem Druck eines Prozes- ses geraten vermeintliche Gewissheiten häufig ins Wanken: Ein vermeintlich wasser- dichter Risikoausschluss kann sich als lü- ckenhaft erweisen und erst recht eine Ein- fallspforte für die Haftung darstellen. Unter diesem Druck können Ergebnisse entste- hen, die weder Gesetz noch ÖNORM vorge- sehen haben – wie zum Beispiel die Teilung des Corona-Verspätungsschadens. Wie auch immer diese Prozesse ausgehen mö- gen, die Vertragspraxis ist ein lernfähiges System: In künftigen Bauverträgen wird wohl eine Klausel kaum fehlen – jene, die das Seuchenrisiko regelt.

Team Immobilienrecht (Haslinger / Nagele Rechtsanwälte) RA Dr. Daniela Huemer, LL.M. (Harvard) [im Bild], RA Mag. Christoph Dupal, P LL.M., RAA Dr. Alexander Müller

Wie sieht die Zukunft der Retail-Immobilien aus?

Die Corona-Krise hat dem österreichischen Einzelhandel nicht nur ein außergewöhnlich schwieriges Jahr 2020 beschert, sondern auch einen nachhaltigen und tiefgreifenden Strukturwandel eingeleitet.

Das hat auch die Lage auf dem Markt für Einzelhandelsimmobilien entscheidend ge- prägt: Alle großen Handels- und Gastrono- mieunternehmen arbeiten an neuen Stand- ortstrategien, auf Vermieterseite werden Investitionsvorhaben kritisch evaluiert, in zahlreichen Objekten stehen Nutzungskon- zepte und Mietermix auf dem Prüfstand. Während der Pandemie und vor allem im Lockdown haben die Konsumenten als auch die Händler die Online-Shopping-Plattfor- men für sich entdeckt. Zahlreiche Progno- sen für das restliche Jahr 2020 sagen da- her dem Online-Handel einen Umsatzan- stieg von rund 20 Prozent voraus, während der stationäre Handel ca. 8 Prozent des Umsatzes einbüßen muss. Die Kennziffern für den stationären Modehandel sprechen

leider noch eine deutlichere Sprache: Im ersten Halbjahr 2020 wurde ein Minus von 35 Prozent verzeichnet, und für das Ge- samtjahr werden Umsatzrückgänge von 17 bis 22 Prozent erwartet. Dies baut einen enormen Anpassungsdruck auf den statio- nären Einzelhandel auf und führt zu einem verringerten Bedarf an stationären Laden- flächen. Dennoch sei zu beachten, dass Co- vid-19 nicht unbedingt die Ursache der Kri- se in bestimmten Branchen ist, sondern le- diglich Brandbeschleuniger, da viele Einzel- händler auch schon in den vergangenen Jahren angezählt gewesen sind und zu spät auf neue Trends reagiert haben.


Wie sieht also der Trend für die Zukunft aus?

Vermieter und Mieter müssen gemeinsam Strategien entwickeln, um auf die geänder- ten Rahmenbedingungen zu reagieren und sich auf ein faires Mietniveau zu verständi- gen. In den kommenden Jahren wird die kreative und konsequente Nutzung neuer technischer Möglichkeiten im Bereich der Mobile Communications zu einem wesentli- chen Erfolgsfaktor für Retailer und die Be- treiber von Einkaufszentren werden. Ebenso wichtig wird die weitere Optimierung des Mietermix – sowohl innerstädtisch als auch in Fachmarkt- und Einkaufszentren – an das geänderte Konsumentenverhalten sein. Die wohl größte Herausforderung in Zeiten wie diesen.

Mag. Mario Schwaiger Bereichsleiter Einzelhandelsimmobilien von EHL Gewerbeimmobilien

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Corona ist der Motor für HomeOffice UND Neues Arbeiten!

Gerade weil Homeoffice auf dem Vormarsch ist, sind moderne, neue und flexible Büroflächen so wichtig wie noch nie für talentierte Mitarbeiter, Führungskräfte und somit für den nachhaltigen Unternehmenserfolg!

Spätestens seit dem Lockdown ist uns klar, dass das Homeoffice nicht mehr aufzuhal- ten ist. Arbeitskultur muss neu gedacht werden – jetzt ist auch wirklich allen be- wusst geworden, dass Produktivität auch ohne Anwesenheit möglich ist. Auf der an- deren Seite der Medaille verstehen wir, dass gleichzeitig die Themen Kommunikation, agile Führungskompetenzen und vor allem die Mitarbeitervernetzung immer mehr in den Vordergrund rücken.


Laut der New-Work-Expertin Alice Gresch- kow leiden nämlich Kollaboration und Teamgeist unter räumlicher Distanz bzw. steigt das Risiko, Vertrauen und Loyalität der Mitarbeiter zu verlieren, wenn nur spo- radischer Kontakt besteht. Letztlich können auch notwendige Konflikte digital nicht opti- mal ausgetragen werden.


Die Kombination ist die Lösung!

Genau aus diesen Gründen ist „Büro“ wich- tiger denn je. Neues Arbeiten heißt u. a. ge- meinsam erarbeiten, kreativ sein, visionär sein. Ebenfalls haben wir aus dem Lock- down gelernt, dass es oft auch Gold wert sein kann, „in Ruhe“ auf einem ergonomisch und technisch perfekt ausgestatteten Ar- beitsplatz arbeiten zu können. Kurzum: Er- folgreiche Unternehmen bieten den Mitar- beitern eine vernetzte Arbeitsumgebung von/mit/zwischen Homeoffice und Unter- nehmensstandort! Neue Büroprojekte – wie zum Beispiel LMNT Offices – müssen die- sen neuen Anforderungen standhalten und gleichzeitig ein vernünftiges Preis-Leis- tungs-Verhältnis bei Miete und Betriebskos- ten anbieten.

Stephan Pasquali, Geschäftsführer Projektentwicklung AT, eyemaxx Real Estate Group

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