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„Der Run auf die Pflegeimmobilien

geht weiter, immer mehr große Akteure treten auch

in Deutschland in den Investmentmarkt ein“, heißt es in einem Blogeintrag des Beraterhauses JLL. Mitbewerber CBRE spricht von 888 Mio. Euro, die in Deutschland im 1. Halbjahr 2020 in Pflegeimmobilien geflossen sind. Zum Vergleich: In Hotels sind im gleichen Zeitraum knapp 1,4 Mrd. Euro gelandet. Ganz wesentlich ist die Tendenz. Während Pflegeimmobilien von Corona profitieren, reduzierten sich die Hotelinvestitionen

von Q1 auf Q2 gleich mal von 1,1 Mrd. Euro

auf schlappe 279 Mio. Euro.


Quelle: JLL, CBRE

Pflege-

immobilien

Büro und Wohnen sind die beliebtesten Assetklassen in den Krisen. In den Messungen von CBRE haben Investments in Wohnimmobilien (36 %) jene in Bürogebäude (31 %) sogar bereits überholt. Fest steht, dass Logistik an Bedeutung zunimmt und der Einzelhandel aktuell kaum überzeugen kann.

HOT & FLOP

MARKTVOLUMEN NACH SEKTOREN

Büroflächenumsatz stürzt ab

Problemkind

Kaum ein großes Unternehmen mietet aktuell neue Büroflächen an, zu unsicher ist, was passieren wird. JLL geht zwar von einer Erholung im 4. Quartal 2020 und im 1. Quartal 2021 aus. Das Vermietungsvolumen dürfte 2020 aber rund 30 Prozent unter dem 3-Jahres- Durchschnitt (2017, 2018, 2019) liegen; 2021 könnten es gegenüber dem gleichen Zeitraum – 15 Prozent sein.


Quelle: JLL

Quelle: EHL, CBRE, Immobilieninvestitionen in Österreich im 1. Halbjahr 2020

-7,3 %

Konjunktur

Quelle: IHS-Prognose der Konjunkturentwicklung für Österreich 2020, Stand: 20. Juli 2020

NUR EIN BLAUES AUGE

Österreich

fährt

besser

Wohnen

in Wien

Basierend auf den Zahlen und Fakten der zum

Verkauf stehenden Neubauwohnungen in Wien und dem Preisspiegel der Mieten, der von Willhaben publiziert wurde, hat Wohnbauentwickler Ernst Kovacs, KE Wohnimmobilien GmbH, ein Ranking der in den einzelnen Bezirken im Durchschnitt zu erzielenden Renditen erstellt. Die höchsten Erträge werden in Favoriten und der Donaustadt erreicht, hier

können aufgrund der aktuellen Marktdaten rund

3,9 % Return-on-Investment p. a.

kalkuliert werden.


Quelle: KE Wohnimmobilien, Willhaben.

Stand: Juli 2020

„Österreich hat sich bis jetzt anders entwickelt und verhalten als andere europäische Staaten. Wir hatten ein schwaches 1. Quartal mit rund 450 Millionen Euro Investmentvolumen, im 2. Quartal wurde allerdings mehr als doppelt so viel, nämlich rund eine Milliarde Euro, in österreichische Immobilien investiert“, kommentiert Andreas Ridder, Managing Director CBRE Österreich & CEE, die Situation.


Quelle: CBRE, Vergleichszeitraum ist das

jeweilige Quartal von 2019

Bei den Zahlen handelt es sich um Bruttoanfangsrenditen.

-11 %

Immobilieninvestitionen

in Österreich

Halbjahresvergleich (1. Halbjahr 2019/2020)

Das Transaktionsvolumen ging im Halbjahresvergleich zwar um rund 11 Prozent zurück, mit rund 1,5 Mrd. Euro wurde dennoch ein Wert erreicht, der noch vor wenigen Jahren auch unter normalen Begleitumständen als durchaus zufriedenstellend bewertet worden wäre.


Quelle: EHL