alumni club

Einmal TU Wien – immer TU Wien

Was verbindet DI Judith Engel, MBA, MSc (Chefin Bauabteilung Flughafen Wien), DI Brigitte Jilka (Stadt- baudirektorin Wien), DI Wolfgang Anzengruber (Vor- standsvorsitzender Verbund AG), DI Franz Viehböck (As- tronaut), DI Günter Steinbauer (GF Wiener Linien) und rund 2000 andere Alumni, Studierende und Freunde der TU Wien? – Sie sind Mitglied des TU Wien alumni club. Viele sind bereits seit ihrer Studienzeit dabei, andere tre- ffen bei Events des TU Wien alumni club nach den er- sten Jahren der Berufserfahrung wieder auf Kommili- toninnen und Kommilitonen sowie auf Professorinnen und Professoren. Und dabei bemerken sie, wie wertvoll Erfahrungsaustausch und ein persönliches Netzwerk in der heutigen Arbeitswelt sind. Rund 60 Unternehmen unterstützen den TU Wien alumni club als fördernde Mitglieder im Rahmen von Projekten und Veranstaltun- gen.

90+ Jahre TU Wien alumni club

Vorläufer des TU Wien alumni club wurden bereits im Jahr 1872 aktiv – damals vor allem um den gesellschaftlichen Kontakt der Alumni zu fördern. 1926, also vor mehr als 90 Jahren, hatten ehemalige Hörer des k.k. Polytechnischen Instituts einen ersten Verband gegründet, um die Hochschule zu unterstützen, erzählt

Mag. (FH) Silke Cubert, Generalsekretärin des TU Wien alumni club. „Wir pflegen bis heute ein sehr aktives Kontakt- und Beziehungsnetzwerk zwi- schen der TU Wien, den Alumni, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit. Der TU Wien alumni club ermöglicht Kommunikation. Wir bringen Menschen abseits ihrer beruflichen Verpflichtungen, teilweise in für sie völlig unge- wohntem Rahmen zusammen. Vorstandsvorsitzende, Lehrende, Ge- schäftsführende Forscherinnen und Forscher sowie Alumni begegnen ein- ander auf Augenhöhe.“ Viele Mitglieder treten erst einige Jahre nach ihrem Studienabschluss, bei einer der vielfältigen Veranstaltungen, dem Verein bei. Sie haben erste Erfahrungen im Berufsleben gesammelt und stellen fest, wie wichtig ein persönliches Netzwerk für den Erfahrungsaustausch ist. Es geht ihnen darum, einerseits den Kontakt zur Universität nicht zu verlieren, und andererseits soll das Beziehungsnetz unter gleichgesinnten Alumni erweitert werden. Silke Cubert: „Businessnetzwerke wie XING und LinkedIn oder auch Facebook und Co bieten den Studierenden und jungen Alumni natürlich komfortable Alternativen zum alumni club, dies ist aber keinesfalls vergleichbar. Persönliche Kontakte sind auch in einer digitalen Welt unentbehrlich für die Karriere. Wenn sie beim Speed Meeting, dem Stammtisch für Bauingenieure, dem DrachenbootCup oder auch beim TU- Ball mit anderen Alumni-Mitgliedern plaudern, bieten diese Kontakte we- sentlich höheres Potenzial als online die Karrieren ehemaliger Kolleginnen und Kollegen zu verfolgen. Wir organisieren zudem exklusive Exkursionen wie kürzlich die Besichtigung eines Abschnitts der U1-Erweiterung im zehnten Bezirk oder Treffen bei Unternehmen im Rahmen von alumni meet industry in der Münze Österreich. Die Bemühungen konzentrieren sich dar- auf, unsere Mitglieder mit Unternehmen und jenen, die etwas zu sagen ha- ben, zusammenzubringen.“

Events, Newsletter, Magazin, Kontakte und mehr

Der TU Wien alumni club hat darüber hinaus eine Reihe unterschiedlicher Benefits für seine Mitglieder organisiert: Der monatliche Newsletter und die zweimal pro Jahr erscheinende Zeitschrift „Bulletin – Das AbsolventInnenmagazin der TU Wien“ informieren über Projekte, Forschungsergebnisse, Events, Exkursionen und Studienabschlüsse, präsentieren erfolgreiche Alumni im Portrait und halten am Laufenden darüber, was an der TU Wien passiert. Silke Cubert: „Ich freue mich immer, wenn unsere Events gut angenommen werden. Das bestärkt uns, immer wieder neue Projektideen und Eventformate zu entwickeln. Mein persönliches Highlight ist im Moment sicher das Speed Meeting. Dabei haben Gruppen von sechs bis acht Studierenden, die kurz vor dem Abschluss stehen, die Möglichkeit, ebenfalls junge Alumni mit einigen Jahren Berufserfahrung, aus unterschiedlichsten Unternehmen und zu den verschiedensten Themen ganz direkt zu befragen. Nach 15 Minuten wird gewechselt – dies hat den Vorteil, dass nach einem Abend eine Reihe neuer Kontakte geknüpft werden konnten, zahlreiche Informationen und hilfreiche Tipps mitgenommen werden und last but not least sogar Praktikums- oder Arbeitsplätze direkt vergeben werden. Ganz ungeniert können Fragen nach dem Einstiegsgehalt, der Verhandlungstaktik oder dem Ablauf des Bewerbungsprozesses gestellt werden. Außerhalb dieses Events ist es wahrscheinlich kaum möglich, diese Themen direkt anzusprechen.

Den Abschluss des Studienjahres bildet traditionell ein Drachenboot-Ren- nen an der Alten Donau. Dieses Event gilt als Muss für alle, die Wasser- sport, Spaß und Meinungsaustausch mit Alumni, Studierenden, Angehöri- gen der TU Wien und Unternehmensvertretern und -vertreterinnen mitein- ander verbinden möchten. Die Boote sind meist schon Monate vor dem Event ausgebucht!“

Der TU Wien alumni club entwickelt laufend neue Formate, um seine Mit- glieder und Förderer in den unterschiedlichsten Situationen und an immer wieder neuen Locations zusammenzubringen. Silke Cubert: „Wir betreiben Networking auf einem sehr hohen Niveau und versuchen damit unsere Mit- glieder in den unterschiedlichen Situationen des Lebenszyklus abzuholen. Etwa 60 Prozent unserer Alumni sind zwischen 20 und 60 Jahren alt. Dies zeigt eindrucksvoll, dass ein Studium an der TU Wien eine große Herausfor- derung ist, dass aber jene, die sich mit der TU Wien verbunden fühlen, ihr bis zur Pension und darüber hinaus eng verbunden bleiben!“

Nächster Termin: Speed Meeting am 26. April 2017 im Kuppelsaal!

Kontakt: TU Wien alumni club Resselgasse 5, 1040 Wien www.tualumni.at