Marcel Haraszti hat seinen Arbeitgeber 2001 auf der Career Calling gefunden.  Foto: REWE Group / Gergely

ERFOLGSSTORIES

„Als ich vor 18 Jahren die Career Calling, damals noch Wirtschaftsmesse, besucht habe, wurde mir klar: Ich will in den Handel“ – und dieser Vorsatz hat sich mehr als bewahrheitet. Heute ist Marcel Haraszti Vorstand der REWE Group in Öster- reich. Seine Karriere begann mit einem 18-monatigen Management-Traineepro- gramm bei der REWE Group, für das er auf der Career Calling 2001 erste Gesprä- che führte. „Mir wurde klar: Nur im Handel kann man früh Umsatz- und Mitarbei- ter/innenverantwortung übernehmen und selbstständig gestalten. Nach meinem Traineeship war ich in Österreich, aber auch im Ausland in verschiedenen Positio- nen tätig. Und heute bin ich im Vorstand.“ Sein Tipp für deinen Messebesuch: „Am besten ist es, sich schon im Vorhinein zu informieren, welche Unternehmen vor Ort sind, und dann jene rauszufiltern, für die man sich am meisten interessiert. So kann man vor Ort gezielt die ausgewählten Unternehmen ansteuern.“

„Als ich gesehen habe, wie viele Unternehmen an der Karrieremesse teilnehmen, war für mich klar: Dort gehe ich hin.“

Marcel Haraszti

Bereichsvorstand der REWE In- ternational AG

Bewerbungsabläufe kennenlernen


Internationale Standards und Abläufe im Bewerbungsprozess sind die beiden Punkte, die Alexander Vock als Erstes erwähnt, wenn er von der Career Calling berichtet. Für den Masterstudenten Technische Physik hat die Career Calling bei seinen beiden Messebesuchen eine gute Möglichkeit geschaffen, etwas über die Philosophien und Werte der Unternehmen zu erfahren. Er wird auch heuer wieder die Career Calling besuchen: „Ich schaue zunächst, welche zehn bis 15 Unterneh- mensstände ich besuchen möchte, und informiere mich dann auf der Website über die Firmen.“


Über den Arbeitsmarkt informieren


Khurram Iftikhar blickt bereits auf eine Karriere in Pakistan zurück. Dort hat er Elektrotechnik studiert und anschließend als Produktionsingenieur in der größten Schuhfirma des Landes gearbeitet – inklusive Verantwortung für rund 500 Mitar- beiter/innen. Nach vier Jahren wollte Iftikhar noch einmal an die Uni – und zwar an die FH Technikum Wien. Er meint: „Hauptsächlich hat mir die Career Calling geholfen, mich über den Arbeitsmarkt zu informieren.“

Über Aufgaben und Erwartungen sprechen


Für Julia Kramer war bei ihrem Besuch der Career Calling die Ausschreibung von Gourmet von besonderem Interesse – mit der Personalleitung konnte sie am Mes- sestand persönlichen Kontakt aufnehmen: „Ich habe mich direkt über die ausge- schriebene Stelle, Aufgaben und Erwartungen unterhalten.“ Heute ist die Wirt- schafterin im Bereich der Personalentwicklung bei Gourmet tätig: „Ich kann je- dem Studierenden einen Besuch auf der Career Calling nur wärmstens empfeh- len, da man die Chance hat, an nur einem Tag viele Arbeitgeber aus den unter- schiedlichsten Bereichen einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.“


Mit Unternehmen Kontakt aufnehmen


Begriffe wie innovativ und zukunftsorientiert haben Hatice Semercio dazu ange- regt, sich bei der Erste Group für ein Praktikum zu bewerben. Vergangenes Jahr nutzte die Studentin der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften die Career Calling, um vorab persönlich mit dem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. Es hat geklappt! Derzeit arbeitet Hatice Semercio im Bereich Filialkonzeption und Infra- struktur Retail bei der Erste Bank: „Da ich eine Schnittstellenfunktion habe, stehe ich mit verschiedenen Abteilungen in regem Austausch und werde in diverse Pro- jekte eingebunden.“


Wegweiser für den künftigen Berufsweg


„In erster Linie war es für mich selber wichtig zu erkennen, welcher Tätigkeit ich nach meinem Studium nachgehen möchte“, meint Livia Rathmanner. Bei ihrem ersten Besuch auf der Career Calling war das noch nicht so klar, verrät sie. Beim zweiten Mal im vergangenen Jahr hatte die BWL-Studentin ihr Ziel vor Augen: „Ich habe mich für den Bereich Wirtschaftsprüfung interessiert. Daher habe ich eine Liste von Unternehmen erstellt, die für mich infrage kommen.“ Dabei hat BDO sie am meisten überzeugt: „Wir führten ein lockeres und ungezwungenes Gespräch und wir begegneten einander auf Augenhöhe.“ Nach einem zweimonatigen Prak- tikum wurde die BWL-Studentin als Junior Associate in der Wirtschaftsprüfung fix angestellt.


Auf Praktikumssuche


„Jeden Tag bekomme ich neues Wissen und sammle wertvolle Erfahrungen. Ich bin sehr frei in meiner Zeiteinteilung.“ Eine ideale Situation für Maira Ussen- bayeva. Die 23-Jährige studiert an der Universität Wien Wirtschaftsinformatik und ist mittlerweile Softwareentwicklerin bei SER Solutions. Um Erfahrungen zu sammeln, war Ussenbayeva im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem Prak- tikum im IT-Bereich. Zur Stelle ist sie über die Career Calling gekommen: „Am Messestand von SER Solutions erzählte mir die Mitarbeiterin ein wenig über das Unternehmen. Ich habe meine Kontaktdaten hinterlassen, und danach wurde ich zum ersten Interview eingeladen.“


Der Schritt ins Berufsleben


Im Herbst 2016 saß Katharina Haberkorn gerade täglich in der WU-Bibliothek, um ihre Masterarbeit fertigzustellen. Da wurde die BWL-Studentin auf die Career Calling aufmerksam. Die Messe kam gerade zur richtigen Zeit, denn der nächste Schritt würde ins Berufsleben führen. Also ist die 27-Jährige bei der Veranstaltung zum Stand von Coca-Cola HBC gegangen: „Ich war als Berufseinsteigerin vor allem an einem Traineeship interessiert.” Eineinhalb Jahre später und um viele Erfahrun- gen reicher ist sie seit August dieses Jahres als Sales-Spezialistin in der hauseige- nen Innovationsabteilung tätig.

Foto: privat

„Die Career Calling ist nicht nur eine Jobmesse, sondern auch eine Lern- plattform.“

Khurram Iftikhar

Intelligent Transport Systems, 30 Jahre

Foto: Hatice Semerico

„Bei der Career Calling kannst du dich unge- zwungen austauschen und dir ein Bild von Un- ternehmen machen.“

Hatice Semercio

Wirtschafts- und Sozialwissen- schaften, 24 Jahre

Foto: privat

„In erster Linie war es für mich selber wichtig zu erkennen, welcher Tä- tigkeit ich nach meinem Studium nachgehen möchte.“

Livia Rathmanner

Betriebswirtschaftslehre, 21

Foto: privat

„Man kann wirklich mehr über die Unter- nehmen und die ausge- schriebenen Stellen er- fahren.“

Maira Ussenbayeva

Wirtschaftsinformatik, 23 Jahre