Studium als Sprungbrett

Wissen, Praxiserfahrung und Team- fähigkeit machen Hagenbergs Studierende zu begehrten MitarbeiterInnen und erfolgreichen JungunternehmerInnen. Das zeigen folgende Beispiele …

Irina M. Armean, 31, aus Târgu Mures, Rumänien


Absolvierte Studienrichtung:

Bioinformatik (Diplomstudium), Abschluss 2008


Berufslaufbahn:

Seit 2015 bin ich als Postdoktorandin in der Analytic and Transla- tional Genetics Unit an der Harvard Medical School und am Broad Institute of MIT and Harvard in Boston tätig. Ich arbeite eng mit KlinikerInnen, GenetikerInnen und Biostatistik-ExpertIn- nen zusammen – mit dem Ziel, genetische Krankheiten, durch DNA-, Exom- und RNA-Sequenzierung zu diagnostizieren.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Mich haben die praxisnahe Ausbildung und das klar strukturierte Studium angesprochen. Das Besondere an meinem Studiengang war die Kombination von Biologie und Informatik, die ganz neu war und ein breites Anwendungsfeld bietet. So kann man nicht nur in der Forschung der Naturvielfalt, sondern auch in der trans- lationalen Medizin tätig sein.


Was mir das Studium gebracht hat:

Durch die technische Ausbildung und die erworbenen Biolo- giekenntnisse konnte ich mich am European Bioinformatics Insti- tute und den Unis Cambridge und Harvard bewähren. Täglich set- ze ich in Hagenberg erworbene technische Kenntnisse wie Python, R und Machine Learning ein, um nur einige zu erwähnen.


Mein Highlight während der Studienzeit:

Zahlreiche. Als Tutorin für Projekt-Software-Engineering war ich z. B. öfter in Schulen unterwegs, was mir viel Spaß gemacht hat. Zu- dem war es eine Freude, zusammen mit talentierten KollegInnen an Projekten zu arbeiten.


Meine drei Worte zu Hagenberg:

Freundlich. Hochaktuell. Sprungbrett.

Foto: privat

Thomas Hackner, 31, aus Krummnußbaum, NÖ.


Absolvierte Studienrichtung:

Computer- und Mediensicherheit (Bachelor) / Sichere Informa- tionssysteme (Master), Abschluss 2010


Berufslaufbahn:

Ich habe während des Studiums Plattformen wie OpenLocks.at oder die Hacking-Group für Studierende betreut bzw. ins Leben gerufen. 2010 habe ich mich selbstständig gemacht. Jetzt sind wir zu sechst und haben ein neues Büro in Wien bezogen. Unsere Spezialität sind „Tiger Team Assessments“: Wir bewerten die Sicherheit von Unternehmen, indem wir z. B. physisch ins Un- ternehmen einbrechen und in Kombi mit Social Engineering und Angriffen auf IT-Systeme aus dem internen Netzwerk testen, ob Daten gestohlen werden können. Ergebnis ist ein Bericht, mit dem wir dem Kunden helfen, sich vor Angriffen zu schützen.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Die Möglichkeit, hier direkt im Bachelorstudium mit dem Fokus auf IT-Sicherheit zu starten, war einmalig. Mich hatte das Thema schon in meiner Zeit an der HTL fasziniert.


Was mir das Studium gebracht hat:

Das Bachelorstudium stattet mit sehr gutem Verständnis für Se- curity aus und lässt nicht außer Acht, dass es wichtiger ist, Konzepte zu verstehen und umzusetzen, als Befehle auswendig zu lernen. Am Masterstudium habe ich geschätzt, mich in Spezialthemen vertiefen und sie wissenschaftlich aufarbeiten zu können.


Mein Highlight während der Studienzeit:

Ich habe das Studium mit einem großen Interesse für Sicherheit begonnen und darf es mit einer Leidenschaft für (Un-)Sicherheit und großartigen Freunden im Beruf fortsetzen.


Meine drei Worte zu Hagenberg:

Persönlich. Freundschaft. Großartige Ausbildung.

Foto: Elena Rachor

Melanie Weißensteiner, 27, aus Linz, OÖ.


Absolvierte Studienrichtung:

Human-Centered Computing (Master, berufsbegleitend), Ab- schluss 2016; davor Software Engineering (Bachelor)


Beruflicher Werdegang:

Zunächst Software-Entwicklerin bei NTS New Technology Sys- tems, seit 2016 Product Owner im Bereich Software-Development Robotics bei Engel GmbH in Dietach.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Das Masterstudium Human-Centered Computing war die beste Ergänzung zu meinem Software Engineering Bachelorstudium. Mir gefiel die Idee, mein Know-how im Bereich der Software-En- twicklung mit den Methoden der Humanwissenschaft zu ergänzen.


Was mir das Studium gebracht hat:

Das Besondere an diesem Studium waren für mich die methodis- chen Fächer, wie der Mensch in den Fokus der Betrachtungen gerückt werden kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese nutzerzentrierte Vorgehensweise der Garant für erfolgreiche Pro- dukte ist. Denn in unserer hochtechnologisierten Welt ist es das Ziel, in kürzerer Zeit mehr und bessere Ideen zu generieren, und das wiederum gelingt, wenn möglichst viele Menschen involviert sind, damit die richtigen Dinge zur richtigen Zeit passieren.


Über die Kombi Studium & Job:

Ich bin stolz, die Doppelbelastung Studium und Beruf gemeistert zu haben. Hier gebührt dem ehemaligen Dienstgeber Dank, der mir durch die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiteinteilung entge- genkam. Die Dynamik und der freundschaftliche Umgang mit den StudienkollegInnen war eine große Hilfe. Auch mein privates Um- feld hielt mir den Rücken frei und schaffte für mich gerade während des Masterarbeit-Schreibens den notwendigen Freiraum.


Meine drei Worte zu Hagenberg:

Perspektiven. Veränderung. Leidenschaft.

Foto: privat

René Draschwandtner, 29, aus Mondsee/OÖ.


Absolvierte Studienrichtung:

Biomed. Informatik (Master), Abschluss 2013; Information Engi- neering & Management (Master, berufsbegleitend), Abschluss 2015


Berufslaufbahn:

Derzeit: Marketing Data Specialist bei Red Bull, Fuschl. Zuvor: Vis- iting Scholar an der Michigan State University, Lansing; BI Solu- tion Consultant bei SPAR Österreich, Salzburg. Ich arbeite aktuell an Analysen für datengetriebenes Marketing. Mich reizt die tägliche Herausforderung, State-of-the-Art-Technologien und - konzepte für Business Entscheidungen einzusetzen.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Dieser hervorragende Bildungsstandort zeichnet sich durch ein- malige Referenzen und eine starke Verbindung zur Wirtschaft aus.


Was mir das Studium gebracht hat:

Ich konnte in Hagenberg fundiertes Wissen im Bereich Daten- analysen aufbauen, das ich nun bei jeder Entscheidungsfindung als Grundlage verwende. Zudem hatte ich die Chance, einige Zeit im Ausland zu verbringen. So konnte ich mich persönlich sowie fachlich schon früh im internationalen Umfeld mit anderen messen.


Mein Highlight während der Studienzeit:

Das waren die letzten Wochen eines Semesters, in denen eine enorme Anzahl an Klausuren zu bewältigen war. Mich haben dabei die absolute Fokussierung auf die Themengebiete einer Klausur und der Teamgeist unter uns Studierenden fasziniert.


Über die Kombi Studium & Job:

Das berufsbegleitende Studieren erforderte das richtige Mindset und enormes Durchhaltevermögen. Es schärft die Fähigkeit zur Aufgabenpriorisierung und fördert kreatives Denken in Phasen mit hoher Arbeitsbelastung.


Meine drei Worte zu Hagenberg:

Herausforderung. Bildung. Verwirklichung.

Foto: privat

Corinna Hartl, 24, aus Wasserburg am Inn, Bayern


Absolvierte Studienrichtung:

Kommunikation, Wissen, Medien (Bachelor), Abschluss 2016


Berufslaufbahn:

Ich arbeite für die blu Systems GmbH in Oberhaching bei München, die im Bereich IT-Dienstleistung und Unternehmens- beratung tätig ist. Zurzeit bin ich IT-Service-Managerin in einem Projekt bei einem großen Automobilhersteller. Ich stelle die zen- trale Schnittstelle zwischen der IT, den Fachabteilungen und den MitarbeiterInnen dar.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Besonders gut hat mir die Kombination aus technischen und sozialwissenschaftlichen Fächern gefallen, die es so in Deutsch- land nicht gibt. Und die Atmosphäre am Campus.


Was mir das Studium gebracht hat:

KWM verfolgt interdisziplinäre Ansätze und ist vielfältig und prax- isnah. Durch das erworbene technische Hintergrundwissen gepaart mit Fachkompetenzen aus Organisation und Kommu- nikation hat man einen entscheidenden Vorteil am Bewerber- markt.


Mein Highlight während der Studienzeit:

Das Berufspraktikum bei einem großen Automobilhersteller in München. Und das Studienprojekt, das mein Team mit dem Ke- pler-Universitätsklinikum Linz umgesetzt hat.


Meine drei Worte zu Hagenberg:

Innovativ. Praxisnah. Familiär.

Foto: privat

Martin Behrens, 26, aus Berlin, Deutschland


Absolvierte Studienrichtung:

Medientechnik und -design (Bachelor), Abschluss 2013


Berufslaufbahn:

Vom Freelancer für Web-Design & -Development zum Co- Founder & CEO von PRESONO Smart Information. Unser Start-up entwickelt eine innovative Präsentationssoftware für Un- ternehmen. Man mag bei einem Software-Start-up an drei Perso- nen denken, die vor sich hin programmieren, aber unser mit drei Gründern gestartetes Unternehmen ist mittlerweile auf 15 Perso- nen angewachsen.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Ich habe ein Studium gesucht, das Technik und Design kom- biniert. Die breitgefächerten Inhalte von MTD reichen von Soft- wareentwicklung über 3D-Animation bis hin zu Design, Audio etc.


Was mir das Studium gebracht hat:

Breites technisches und kreatives Wissen. So kann ich stets auch themenübergreifend kommunizieren und agieren.


Mein Highlight während der Studienzeit:

Viele. Die Zeit mit StudienkollegInnen und Freunden.


Meine drei Worte zu Hagenberg:

Familiär. Praxisorientiert. Innovativ.

Foto: Werner Harrer

Johannes Walter, 30, aus Grünau, OÖ.


Absolvierte Studienrichtung:

Embedded Systems Design (Master), Abschluss 2012 und Hard- ware / Software Systems Engineering (Bachelor), Abschluss 2010


Berufslaufbahn:

Für meine Masterarbeit bin ich nach Genf gezogen und habe für das MedAustron-Krebstherapiezentrum direkt am CERN geschrieben. Nach dem Abschluss habe ich eine Anstellung am CERN bekommen. Dann bin ich nach San Francisco, um im Silicon Valley Erfahrung zu sammeln. Nach meiner Anstellung bei Na- tional Instruments hat das Start-up, für das ich heute arbeite, Kontakt aufgenommen. Seit 2015 arbeite ich für Swift Navigation als FPGA-Engineer. Wir bauen „high-accuracy GNSS“ (Global Navi- gation Satellite System)-Empfänger. Ich entwickle digitale Schal- tungen zur Signalverarbeitung von Satellitensignalen und die Software.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Elektronik faszinierte mich, ich besuchte aber eine IT-HAK. In Ha- genberg sprach mich gerade der Praxisbezug an.


Was mir das Studium gebracht hat:

In der Berufswelt hat sich bestätigt, dass Hagenberg auf höch- stem Niveau unterrichtet. Für unser Team führe ich gelegentlich Interviews mit Alumni großer internationaler Universitäten und weiß dadurch, dass sich ESD definitiv mit diesen messen kann.


Mein Highlight während der Studienzeit:

Das Zusammengehörigkeitsgefühl im Studiengang.


Meine drei Worte zu Hagenberg:

Zukunftsträchtig. Vielseitig. Erfolgreich.

Foto: privat

Stefan Larndorfer, 36, aus Neumarkt i. M., OÖ.


Absolvierte Studienrichtung:

Software Engineering (Bachelor), Abschluss 2005 und ISI-Hagen- berg (Master, JKU Linz), Abschluss 2009


Berufslaufbahn:

Zunächst Jungforscher im Softwarepark Hagenberg. Nach ein paar Jahren in der anwendungsorientierten Forschung im Bere- ich Industrie-Software, Bildverarbeitung und Software-Entwick- lungsprozesse wechselte ich in ein Linzer Softwarehaus, bevor ich 2010 Sequality Software Engineering gründete. Ich koordiniere Software-Projekte und kommuniziere mit den Entwicklern.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Ich habe mir einige Alternativen angesehen und in Hagenberg in- haltlich den besten Mix gefunden. Auch der Standort und die Stu- dienbedingungen haben mich gleich überzeugt.


Was mir das Studium gebracht hat:

Das Rüstzeug, um mich ständig optimal weiterzuentwickeln. Neben fundiertem Software-Basiswissen wurden aktuelle Tech- nologien vermittelt und Projektarbeit gefördert. In Projekten habe ich viel über mich selbst gelernt und wie ich am besten mit dem Team zu einem guten Ergebnis komme.


Mein Highlight während der Studienzeit:

Das Auslandssemester in Vancouver, Kanada. Eine technische Herausforderung und eine höchst interessante Erfahrung.


Meine drei Worte zu Hagenberg:

Hightech. Natur. Lebensqualität.

Foto: privat

Joanne Leong, 25, aus Toronto, Kanada


Absolvierte Studienrichtung:

Bachelor Systems Design Engineering (University of Waterloo), danach Interactive Media (Master), Abschluss 2016


Berufslaufbahn:

Schon während des Studiums – und nun danach – war/bin ich im Media Interaction Lab am Campus Hagenberg tätig. Ich forsche im Bereich Human-Computer Interaction (HCI). Ich hatte die Chance, textile Sensoren für beinamputierte Prothesenträger zu entwickeln. Jetzt arbeite ich am Interaction- und Interface-Design für eine Software, die kreative Workshops auf interaktiven White- boards unterstützt.


Warum ein Studium in Hagenberg:

Um meine Leidenschaft für HCI zu verfolgen, praktische Er- fahrung zu sammeln und eine neue Kultur kennenzulernen.


Was mir das Studium gebracht hat:

Verschiedene berufliche Aufstiegsmöglichkeiten. Durch meine Ar- beiten im Studium und im Media Interaction Lab konnte ich wis- senschaftliche Konferenzen besuchen und ExpertInnen in meinem Forschungsgebiet kennenlernen. Nun setze ich mein Wissen ein, um neue interaktive Technologien zu analysieren und zu entwickeln.


Mein Highlight während der Studienzeit:

Die Chance, freundliche, intelligente Leute kennenzulernen und neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln.


Meine Worte zu Hagenberg:

Einmalige Gelegenheit. Natur.

Foto: privat