Realitätscheck in der

schönen neuen Arbeitswelt

Foto: privat

Hunderte Bachelorstudierende streckten auch im letzten Studienjahr wieder ihre Flügel aus, um ihr Praktikum bei Unternehmen im In- und Ausland zu absolvieren. Sie teilten Erfahrungen und Schnappschüsse mit uns.

Teamwork makes the dream work

Auch wenn es bei der Arbeit vielleicht einmal etwas stressiger zugeht, gerade als Neuling hat man die Gelegenheit, beim Pausieren die KollegInnen besser kennenzulernen. Ein gemeinsames Mittagessen, Small Talk zwischendurch oder die Teilnahme am Betriebsausflug sind ein guter Ausgleich und eine gute Investition in die Karriere. Man weiß nie, welche wertvollen Kontakte einen er- warten!

Das ist auch Maximilian Maierhofer, Sandra Schatzmann, Sophia Neumüller und Dominik Prinzensteiner in ihrem Praktikum bei Click&Learn bewusst ge- worden. Den sommerlichen Betriebsausflug nach Malta ließen sich die vier Studierenden im Bachelor Kommunikation, Wissen Medien deshalb nicht ent- gehen!

Work-Life-Balance ist der Schlüssel

Denn wenn man auf dem Weg zur Arbeit Batman trifft, muss zumindest Zeit für ein Foto sein. Die Software Engineering Studenten Dominik Heigl und Ge- rald Spenlingwimmer absolvierten ihr Berufspraktikum bei Siemens Corporate Technology in Princeton, USA.

Zum Ausgleich stand vor allem Sightseeing am Programm. Denn eine gute Work-Life-Balance bedeutet Lebensqualität. Und diese sollte trotz des Ein- stiegs ins Berufsleben nicht zu kurz kommen, wissen auch die beiden Studen- ten.

Lass dich nicht erwischen …

… wenn du die Zeit nicht mit arbeitsrelevanten Dingen verbringst. Denn der Chef schaut einem irgendwie immer über die Schulter. Das war allerdings kein Problem für Manuel Leibetseder, der sein Praktikum als iOSEntwickler bei But- leroy absolvierte.

Er hatte nichts zu verbergen und nützte die Gelegen-heit für ein Selfie mit Roy. Dabei konnte er gleich vorbildlich fragen, ob Musikhören am Arbeitsplatz er- laubt ist und wie oft er eine Kaffeepause machen darf.

Frag drauflos!

Offene Türen erwarten unsere Studierenden auch am internationalen Arbeits- markt, und das bereits bei der Praktikumssuche. Da kann es natürlich vorkom- men, dass sich Unternehmenskulturen stark unterscheiden.

Ein Tipp: neugierig sein und den typischen Arbeits-alltag erfragen. So vermei- det man Fettnäpfchen.

Kai Takac und Michael Rockenschaub konnten sich so trotz kultureller Unter- schiede schnell bei Flipside in London einleben. Die Mobile Computing Studen- ten arbeiteten dort als App-Developer und punkteten nicht nur mit ihrer IT-Ex- pertise.

Sei proaktiv!

Denn wer zu träumen wagt, kann weite Sprünge machen. Das bewies Dominik Hackl: Er absolvierte sein Praktikum bei Magic Leap in Zürich. Der Software Engineering Student zeigte dort sein Können als Mixed-Reality-App-Entwickler.

Das kommt nicht von ungefähr, denn Dominik hat schon Erfahrung in dem Be- reich. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat er das Projekt HoloKeys entwi- ckelt: eine Anwendung für die Microsoft HoloLens, die es ermöglicht, mit der Augmented-Reality-Brille Klavierspielen zu lernen.

Mit Ehrgeiz und Fleiß ist kein Anstieg zu steil

Neben den weltbesten EntwicklerInnen an innovativen Projekten arbeiten: Die- sen Traum hat sich Michael Wurm erfüllt. Sein Berufspraktikum führte ihn ins Silicon Valley, genauer gesagt zu Swift Navigation nach San Francisco.

Seine Tätigkeit als FPGA-Engineer bedeutete viel Verantwortung und harte Ar- beit, aber auch Chancen, Neues zu lernen. Der Hardware-Software-Design Stu- dent war bereits zwei Mal bei Swift. Steile Anstiege wie in den Straßen von „San Fran“ schrecken ihn offenbar nicht ab.


Unter Beobachtung: Mobile Compu- ting Student Manuel holte sich Tipps von Roy. Foto: privat

Gerald und Dominik erkundeten zum Ausgleich ausgiebig die USA. Foto: privat

Kai und Michael fanden eine offene Tür für ihr Praktikum bei Flipside in London.  Foto: privat

Freie Minuten verbrachte Dominik ab- seits von Technologie am Strand des Zürichsees.  Foto: privat

Michael belegte bereits zum zweiten Mal einen Schreibtisch im Silicon Val- ley.  Foto: privat