Mein Studium – mein Erfolg

Ein Studium ist eine spannende Zeit mit großen Auswirkungen auf die berufliche Zukunft. AbsolventInnen der FH OÖ Wels erzählen von den Highlights ihrer Studienzeit, was ihnen ihr Studium ge- bracht hat, wo sie heute beruflich stehen und was ihnen der Stand- ort Wels bedeutet.

Marlene Moser BSc, 24, Lebensmitteltechnologie und Ernährung

Berufslaufbahn

Nach meinem Schulabschluss war ich zwei Jahre als Kindergartenpädagogin tä- tig, bevor ich mich entschieden habe, eine andere Berufsrichtung einzuschlagen, um mir so mit einem Studium noch ein zweites Standbein aufzubauen. Seit ich im September 2017 das Studium erfolgreich abgeschlossen habe, bin ich bei der Fir- ma efko Frischfrucht und Delikatessen GmbH in der Produktentwicklung tätig.


Warum ein Studium in Wels?

Mich hat die Kombination aus Ernährung und Technik gereizt sowie die Heraus- forderung, dem technischen Part gewachsen zu sein.


Was hat das Studium gebracht?

Am meisten habe ich von den Laborübungen und Praktika profitiert, denn die An- wendung zeigt, ob das Gelernte auch umgesetzt werden kann. Das nötige berufs- bezogene Expertenwissen eigne ich mir täglich im Berufsleben an. Man lernt eben nie aus.


Highlight während der Studienzeit

Im Auslandssemester in Thailand durfte ich meine Fähigkeiten als Lebensmittel- technologin unter Beweis stellen und ein Reismalzgetränk entwickeln.


Meine drei Worte zu Wels

Klein, aber fein

DI Clemens Eder, 27, Entwicklungsingenieur Maschinenbau


Berufslaufbahn

Seit dem abgeschlossenen Studium arbeite ich bei der Firma Gföllner Fahrzeug- bau und Containertechnik GmbH als Statiker und technischer Berechnungsinge- nieur. Zuvor waren meine beruflichen Stationen u. a. ENOVA Engineering und Pöt- tinger Landtechnik.


Warum ein Studium in Wels ?

Ich wollte ein anwendungsnahes FH-Studium machen und nach dem Studium auch im Zentralraum Oberösterreichs berufstätig sein. An der FH OÖ Wels wur- den genau jene Kontakte hergestellt, die mir dabei später geholfen haben.


Was hat das Studium gebracht?

Einen sehr umfangreichen Überblick über das riesige und komplexe Gebiet des Maschinenbaus, immer mit Blick auf die aktuellen Trends und den Stand der Technik.


Highlight während der Studienzeit

Die Zeit ab dem Masterstudium bis zum Beginn der Diplomarbeit – weil hier die technische Tiefe am größten und das Niveau am höchsten ist und die Grenzen von neuartigen Technologien aufgezeigt werden.


Meine drei Worte zu Wels

Innovativ, praxisnah, industrieverbunden

Sebastian Mandl MSc, 27, Automatisierungstechnik

Berufslaufbahn

Während des Masterstudiums war ich zwei Jahre lang wissenschaftlicher Mitar- beiter in der FH OÖ Forschungs- und Entwicklungs-GmbH in Wels. Mit meiner dort verfassten Masterarbeit erreichte ich beim INNOVATIONaward FH Wels den 2. Platz. Seit meinem Abschluss arbeite ich bei der Firma KEBA im Bereich Indus- trieautomation als Softwareentwickler und Produktverantwortlicher.


Warum ein Studium in Wels

Wegen meines Interesses an Elektronik und vor allem Informatik sowie wegen des spannenden und vielversprechenden Lehrplans.


Was hat das Studium gebracht

Fundierte Softwareentwicklungs-kenntnisse, die Fähigkeit, mich in großen Soft- wareprojekten gut zurechtzufinden und verschiedene komplexe Problemstellun- gen strukturiert lösen zu können.


Highlight während der Studienzeit

Eines der Highlights war sicher die Reise nach China zum „RoboCup Rescue“ mit dem „Rescue Robot Team“ der FH OÖ Wels, wo ich vor allem im Rahmen der bei- den Bachelorarbeiten an der Entwicklung von Rettungsrobotern mitarbeiten durf- te.


Meine drei Worte zu Wels

Stadt mit Potential

Iris Kreyer BSc, 35, Produktdesign und Technische Kommunikation

Berufslaufbahn

Nachdem ich als Goldschmiedin in einem Schmuckerzeugungsbe-trieb tätig war, machte ich eine Ausbildung zur EDV- und Telekommunikationstechnikerin und ar- beitete sechs Jahre bei der Fa. Nycomed Linz. Nach meiner Karenz absolvierte ich erfolgreich das PDK-Studium an der FH OÖ in Wels und arbeite seither bei Steyr Motors GmbH in der Technischen Dokumentation.


Warum ein Studium in Wels

Wegen der Lage und der guten Erreichbarkeit, außerdem wegen des sehr gute Rufs und des praxisnahen Unterrichts. Das Studium entsprach meinen Interessen sehr und ist aufgrund der Organisationsform (berufsbegleitend, Montag bis Frei- tag vormittags) mit Kindern möglich.


Was hat das Studium gebracht?

Höherqualifizierung, einen Abschluss als Bachelor of Science in Engi-neering (BSc), dadurch neue Jobperspektiven, einen neuen Job (auf eigenen Wunsch Teil- zeit) unmittelbar nach dem Abschluss.


Highlight während der Studienzeit

Neue Freundschaften, Fotografie-Workshop


Meine drei Worte zu Wels

Zentral, modern, Wirtschaftsstandort

Ing. Matthias Greinecker MSc, 34,

Verfahrenstechnische Produktion & Anlagenbau

Berufslaufbahn

2004 Eintritt bei TAKEDA (damals Nycomed) als Qualifizierungsingenieur. Über Gruppenleiter zum Abteilungsleiter und seit 2016 Technischer Leiter/Prokurist.


Warum ein Studium in Wels

Interesse an der Studienrichtung und die Möglichkeit eines zu 100 % berufsbe- gleitenden Studiums, d. h. keine Vorlesungen am Vor- und Nachmittag an Arbeits- tagen.


Was hat das Studium gebracht?

Theoretisches Wissen, gepaart mit Praxiserfahrung der Vortragenden wie auch der berufsbegleitenden Studienkollegen. Hierdurch war ein besonders hoher Lernerfolg gegeben, da man sich zu den wesentlichen Themengebieten mit Stu- dienkollegen in der Pause wie auch in der Freizeit austauschen konnte. Netzwerk in verschiedenen Industriezweigen durch diese Studienkollegen. Vermittlung von Zielstrebigkeit und Belastbarkeit gegenüber Vorgesetzten und Unternehmen. Da- mit verbunden eine berufliche Weiterentwicklung. Viele neue Freundschaften und Zusammenhalt.


Highlight während der Studienzeit

Freie Samstage!


Meine drei Worte zu Wels

Bildung. Geschichte. Messe- und Industriestadt.