Die Campus-Expansion

Zu guten Studienbedingungen gehören nicht nur Top-Vortragen- de, sondern auch ausreichend Räumlichkeiten zum Forschen, Ler- nen und Austauschen. Darum wird am Campus Wels in vielen Bereichen ausgebaut.

Mehr als 2.000 Studierende in 28 Studiengängen – das ist die FH OÖ Wels im Jahr 2018. Keine Frage, dass die Fakultät für Technik und Angewandte Natur- wissenschaften seit ihrer Gründung vor 25 Jahren ordentlich gewachsen ist. Sowohl an Studienrichtungen als auch an Studierenden und Vortragenden. Mittlerweile erstreckt sich der Campus auf neun Gebäude mit rund 60 modern eingerichteten Laboratorien sowie Bibliothek und Mensa. Und es wird weiter ausgebaut. So erfolgte im heurigen Frühsommer der Spatenstich für ein La- borgebäude. „Mein Anliegen ist es, für die Studierenden ein optimales Umfeld zu schaffen und die Rahmenbedingungen für das Studium ständig zu verbes- sern“, betont Michael Rabl, seit September neuer Dekan an der FH OÖ Wels. Das neue Laborgebäude soll ab Frühjahr 2020 bezogen werden können.


Mehr Raum für Studierende

Ebenfalls auf der Erweiterungsagenda steht der Ausbau von Lern- und Stu- dierräumen. Rabl: „Die Studierenden sollen mehr Freiraum zum Vorbereiten, gemeinsamen Lernen, aber auch zum Entwickeln und Umsetzen ihrer Ideen bekommen. Hier stelle ich mir einen Maker-Space vor, der den Studierenden völlig neue Möglichkeiten eröffnet.“

Mehr Raum soll es zudem für die 150 wissenschaftlichen MitarbeiterInnen ge- ben „Auch diese brauchen Platz, um sich konzentriert zusammensetzen zu können und Wissen auszutauschen“, weiß Rabl.

Da die FH OÖ Wels stetig weiterwächst, ist klar, dass auch in Zukunft Platz ein Thema ist. Deshalb hat der neue Dekan schon seine Fühler ausgestreckt, um Gebäude in Campus-Nähe für die FH anzumieten. „Wir wollen auch bei Erwei- terungen gern in der Nähe des Hauptgebäudes bleiben, um die Wege kurz zu halten“, erklärt er.


Mensa und Wohnplätze auf der Agenda

Wer lernt, braucht auch entsprechend Kraft – und die gibt es durch Nahrung. Deshalb ist der Ausbau der Mensa ebenfalls ein großes Anliegen. Eine Erwei- terung durch den Anbau eines Wintergartens ist Schritt eins. Aber auch die Logistik und die Warenflüsse müssen angepasst werden. „Und in Zukunft könnte ich mir vorstellen, mehrere Marktstände anzubieten und dadurch die Menüauswahl zu vergrößern.“ Bleibt das Thema Unterkunft, das vor allem für die Studierenden von außerhalb ein großes ist. Trotz Eröffnung des neuen Stu- dentenheims im Herbst 2017 werden noch mehr Plätze gesucht. „Zurzeit sind alle Heime ausgelastet und wir sind auf der Suche nach Investoren“, so Dekan Rabl. Auch ein gemütliches Zwischenzuhause für die internationalen Lektoren wird gesucht. „Eine kleine Wohnung für Gastprofessoren vor allem aus Über- see entspricht internationalem Standard und ist auch ein weiterer Anreiz für diese, zu uns zu kommen“, weiß Rabl. Denn schließlich ist es ein weiterer Plan, in seiner Amtszeit die Internationalität noch mehr zu fördern.

Die Studierenden sollen mehr Raum zum Vorbereiten, gemeinsamen Lernen und zum Entwickeln ihrer Ideen bekommen.

Dekan FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl, MBA